Über 40 transparent dokumentierte Heuristiken und KI-Methoden, die der Coinator zur Bitcoin-Forensik einsetzt.
Transparenz
Warum Transparenz?
Im Gegensatz zu vielen anderen Tools zur Transaktionsnachverfolgung setzt der Coinator konsequent auf Transparenz statt Geheimhaltung. Wir machen kein Rätsel aus unseren Algorithmen, Heuristiken und Analyseverfahren – im Gegenteil: Alle eingesetzten Methoden sind offen dokumentiert und jederzeit einsehbar.
Über 40 klar nachvollziehbare Verfahren – darunter Multi-Input-Heuristiken, Wechselgeldanalysen sowie CoinJoin- und PayJoin-Detektoren und zahlreiche Filter – sorgen für maximale Nachvollziehbarkeit, hohe Vertrauenswürdigkeit und gerichtsfeste Ergebnisse auf europäischem Datenschutz-Niveau.
Klassische Verfahren
Verfahren im Überblick
Unsere klassischen Verfahren gliedern wir in zehn Kategorien. Jede enthält mehrere spezifische Heuristiken, die kombiniert zur Cluster- und Transaktions-Analyse beitragen — alle offen dokumentiert und nachvollziehbar.
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Multi-Input-Heuristiken
Adressen, die in einer Transaktion gemeinsam als Inputs erscheinen, gehören mit hoher Wahrscheinlichkeit derselben Entität. Basis-Heuristik der Blockchain-Forensik.
Common-Input-Ownership (Sharedspending)
Co-Spending-Analyse über mehrere Transaktionen
Sub-Sharedspending bei partiellen Ausgaben
Kann durch CoinJoins und Mixer unterlaufen werden
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Change-Detection (Wechselgeld)
Erkennung der Rückgeld-Ausgabe bei Bitcoin-Transaktionen. Change-Adressen gehören dem Absender und erweitern das Cluster.
Round-Number-Heuristik (runde Zahlbeträge vs. krumme Change)
Identifikation klassischer Mixing-Dienste anhand ihrer typischen Ein- und Ausgangs-Muster.
ChipMixer-Pattern (2^x-Chip-Größen)
Sinbad- / Blender-Pattern
Chipping-Pattern (Splitting in Standard-Größen)
Tornado-Cash-Bridge (Rückführung aus EVM-Mixern)
Vortex- / Helix-Pattern (Timing-basiert)
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Cross-Chain-Swap-Erkennung (X-Chain)
Cross-Chain-Swaps erlauben den direkten Tausch von Coins zwischen unterschiedlichen Blockchains — ohne zentrale Börse und damit ohne KYC. Ursprünglich für Arbitrage gedacht, werden sie zunehmend zur Verschleierung der Herkunft genutzt. Unser Coinator erkennt die typischen On-Chain-Muster mehrerer etablierter Protokolle.
KI-basierte Verfahren zur noch besseren Wechselgeld-Adress-Erkennung
Machine-Learning-Verfahren zur präzisen Ausreißererkennung
Künstliche Intelligenz
KI-gestützte Cluster-Analyse
Klassische Heuristiken werden durch moderne Machine-Learning-Verfahren ergänzt — für höhere Präzision und weniger Fehlzuordnungen.
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Erweiterte Clustering-Methoden:
Der Coinator kombiniert klassische heuristische Verfahren mit Methoden des Maschinellen Lernens (ML) und des Data Minings (DM), um Bitcoin-Adressen und -Transaktionen präziser zu analysieren. Ziel ist die Erkennung von Zusammenhängen, die über herkömmliche Regeln deutlich hinausgehen.
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Neuronale Netze zur Adressanalyse:
Zum Einsatz kommen neuronale Netze (insbesondere GNNs) zur verbesserten Erkennung von Adressbeziehungen, die klassischen Heuristiken wie Multi-Input oder Wechselgeldanalysen entgehen. Die GNNs werden mit sorgfältig zusammengestellten Trainingsdatensätzen angelernt, um dann im produktiven Betrieb zuverlässige Netzwerkanalysen in Echtzeit zu liefern.
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Verhaltensbasiertes Transaktionsclustering:
Manchmal liegt der "Schlüssel" der Erkenntnis nicht in der Netzwerktopologie selbst, sondern im Nutzerverhalten verborgen. Der Coinator nutzt diese Erkenntnis für eine KI-basierte Gruppierung von Transaktionen basierend auf zeitlichen Zusammenhängen & Abfolgen, Betragsveränderungen und wiederkehrenden (teilweise atypischen) Nutzungsmustern.
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Deep Learning (DL) für Clusterstruktur-Erkennung:
"Teile und herrsche!". Dieser innovative Ansatz verfolgt eine ML-Analyse von Transaktions(teil-)graphen zur Identifikation versteckter Beziehungs(teil-)netzwerke zur automatisch abgeleiteten Entitäten-Findung und -Bennenung.
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Hybride Modelle zur Fehlerreduktion:
Im fünften und letzten Themenkomplex erfolgt eine Kombination bewährter, klassischer Heuristiken mit den o.g. fortschrittlichen KI- und ML-Algorithmen zur Verbesserung der Entitätenerkennung und Reduktion von Fehlzuordnungen (False Positive Rate).
Fragen zur Methodik?
Wir erläutern gern, welche Verfahren für welchen Fall am besten geeignet sind.